Der Aeraptor

Phase 1

Der Aeraptor
im Einsatz

Der Aeraptor umschließt die zu prüfende Rohrverbindung und bildet einen abgeschirmten Messraum, in dem Leckgas nicht „verweht“ wird. So lassen sich Undichtigkeiten rundum an der Verbindung erfassen, ohne dass jemand mit einer offenen Sonde jede Seite „abschnüffeln“ muss. Das erhöht Trefferquote, Messgeschwindigkeit und Wiederholgenauigkeit dort, wo punktuelle Messungen oft danebenliegen.

Aeraptor Leckageerkennung Rohr
Aeraptor Raptor

Stabilität
beginnt mechanisch

Der abgeschirmte Aufbau reduziert Störeinflüsse wie zum Beispiel Verwehungen. Damit wird die Aussage zur Leckstelle robuster, bevor Elektronik, Sensorfusion oder Datenübertragung ins Spiel kommen. Mechanisch sauber konstruiert zu starten, hilft uns, die spätere Integration zu vereinfachen und trotzdem an der Basis verlässlich zu bleiben.

Nahtlose Integration
in bestehende Abläufe

Der Aeraptor ist als Aufsatz gedacht, der mit vorhandenen Handgeräten zusammenarbeitet. Das senkt Einstiegshürden, weil viele Betriebe heute schon Gasspürgeräte besitzen – unser Ansatz ergänzt diese Arbeit, anstatt sie zu ersetzen. Perspektivisch entwickeln wir ein eigenes Messgerät; dazu weiter unten in der Roadmap mehr.

Ein System,
das Treffer garantiert

Der Aeraptor schafft Klarheit an der Verbindungsstelle: Der 360°-Ansatz um die Verbindung reduziert das Risiko, die tatsächliche Austrittsfahne zu verfehlen, und sorgt damit für reproduzierbarere Ergebnisse. In der Praxis bedeutet das weniger Sucharbeit, weniger Fehlinterpretation und eine bessere Grundlage für Entscheidungen – etwa, ob sofortige Reparatur nötig ist oder eine Kontrolle ausreicht.

Gleichzeitig ist das System so ausgelegt, dass spätere Schritte – automatische Leckmengen-Abschätzung, Georeferenzierung der Messung, strukturierte Protokolle – sinnvoll aufsetzen können, ohne die Grundfunktion zu verkomplizieren. Wir planen bewusst modular, damit das mechanische Kernprodukt stabil bleibt und digitale Mehrwerte dort ergänzt werden, wo sie echten Nutzen stiften.

Mehrwert für
Anwender & Branchen

Aeraptor adressiert die praktische Lecksuche in Versorgungsnetzen und Anlagen: von Stadtwerken und Gasnetzbetreibern über Betreiber von Biogas-, Erdgas- oder LNG-Anlagen bis zu Installationsbetrieben in der Gebäudetechnik, Raffinerien und Laboren. Für diese Anwender ist eine zuverlässige, wiederholbare Prüfung entscheidend – im laufenden Betrieb, bei Instandhaltung oder nach Eingriffen am System.

Der Nutzen reicht dabei über die einmalige Kontrolle hinaus: Aeraptor erleichtert sowohl die schnelle Freigabe bei Erst-Inbetriebnahmen als auch wiederholte, turnusmäßige Prüfungen im Rahmen gesetzlicher Vorgaben. Auch nach Reparaturen oder Eingriffen liefert er einen klaren Nachweis, dass eine Verbindung dicht ist, ohne lange Wartezeiten oder unklare Ergebnisse.

Anwender profitieren also von einer verkürzten Inbetriebnahmezeit, planbareren Prüfungen und einer höheren Sicherheit in schwierigen Umgebungen, etwa bei Wind oder an schwer zugänglichen Armaturen. Selbst Forschungsteams, die neue Sensorik in der Praxis testen, gewinnen durch den definierten, abgeschirmten Messraum eine robuste Vergleichsbasis.

Hinweis: Der Aeraptor ersetzt keine vorgeschriebenen Prüfverfahren wie Druck- oder Dichtheitsprüfungen gemäß DVGW TRGI oder G 469. Er ergänzt diese Verfahren, indem er die Lecksuche an Verbindungen schneller, reproduzierbarer und robuster gegen Störeinflüsse macht

Roadmap

Die nächsten Schritte

Phase 1: Mechanische Grundlage für die rundum abgeschirmte Leckprüfung an Verbindungen.

Phase 2: Eigenes Messgerät mit Sensorfusion, GPS/Geolocation und digitalem Logging – inklusive automatischer Abschätzung der Leckrate direkt vor Ort und der Möglichkeit, Arbeitsprotokolle strukturiert zu erzeugen.

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